Tagung, TU Braunschweig/NLD Hannover, 11.+12. März 2026
Die Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur an der Technischen Universität
Braunschweig, das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege und der Arbeitskreis
„Geschichte der Juden“ der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen laden
Sie herzlich ein, Beiträge für die Tagung „Topographien religiöser Mehrheiten-Minderheiten-
Konstellationen im historischen Vergleich“ vorzuschlagen. Im Mittelpunkt dieser
wissenschaftlichen Veranstaltung steht die Analyse der baulichen Strukturen und
topographischen Netzwerke in den Orts- und Städtebildern der Neuzeit, die als Indikatoren
für Phänomene der Akkulturation, des Austauschs sowie der Abgrenzung zwischen religiösen
Minderheiten und der christlichen Mehrheitsgesellschaft dienen.
Mit Beiträgen von: Andreas Flick, Andreas Jacob, Niels Juister, Beate Löffler, Patrick Marburger, Birgit Nelissen, Mirko Przystawik, Ivalu Vesely u. a.
Das Programm folgt zeitnah an dieser Stelle.
Workshop, 12.–14. Oktober 2026 in Klapeida/Litauen
Im Rahmen des Projekts „Transformation des Erbes, Erbe der Transformation. Synagogengebäude im heutigen Polen und das Vermächtnis der postsozialistischen Übergänge“ unter der Leitung von Bet Tfila – Forschungsstelle und dem Deutschen Historischen Institut in Warschau findet die Konferenz „Transformation of Heritage, Heritage of Transformation. Political Change and Its Impact on Synagogues“ statt.
Die Veranstaltung findet vom 12. bis 14. Oktober 2026 am Institut für Geschichte des Baltikums und Archäologie der Universität Klaipėda statt und befasst sich mit den Prozessen der Bewahrung des jüdischen Erbes in Mittel- und Osteuropa sowie den baltischen Staaten nach 1990, mit besonderem Schwerpunkt auf Synagogen und anderen jüdischen Gebäuden. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Analyse der Nutzung, Transformation, Erhaltung, Rekonstruktion und Restaurierung dieser Gebäude im Kontext der politischen, rechtlichen und sozialen Transformationen der letzten 35 Jahre. Die Veranstaltung, die im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms 2357 „Jüdisches Kulturerbe“ organisiert wird, steht Vertretern verschiedener Disziplinen – Wissenschaftlern, Experten und Praktikern – offen. Bewerbungen mit Abstract und kurzem Lebenslauf werden bis zum 31. Januar 2026 entgegengenommen.
Weitere Informationen zum Projektvorhaben finden Sie hier.
In den kommenden Monaten präsentiert das Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) in Hannover (Leibnizufer 9) in seiner 2024 eröffneten Dauerausstellung zur Geschichte seines Standorts ein Rekonstruktionsmodell der Alten Synagoge Hannovers als Leihgabe aus der Sammlung der Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur.
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