Bet Tfila – Forschungsstelle

für jüdische Architektur in Europa

Willkommen

Netzwerke in der Architektur und Architekturgeschichte/

Workshop am 16.+17.9.26 an der TU Braunschweig

VortragsankündigungZusammen mit der Hochschule Main und der Hochschule für jüdische Studien in Heidelberg veranstaltet die Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur den Workshop "Netzwerke in der Architektur und Architekturgeschichte" [Networks in Architecture and Architectural History"]. Der Workshop steht im Kontext des von der DFG geförderten Projektes "Erich Mendelsohns Büros. Internationale Netzwerke eines jüdischen Architekten im 20. Jahrhundert". Er wird gefördert vom Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur und der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Zur Teilnahme bitten wir um Anmeldung.

Das Workshopprogramm finden Sie hier.

Netzwerk Bauhaus. Perspektiven eines  Forschungsansatzes

öffentlicher Vortrag von Dr. Anke Blümm am Mi, 16.9.26 um 18:00 Uhr an der TU Braunschweig

VortragsankündigungSpätestens seit der digitalen Revolution ist der Begriff „Netzwerk“ in aller Munde. Auch in der kunst- und architekturhistorischen Forschung spielt die Beschäftigung mit persönlichen und berufl ichen Verbindungen von Künstler:innen eine immer größere Rolle. Aber was kann ein solcher Netzwerkansatz tatsächlich leisten? Anke Blümm berichtet von ihren Erfahrungen aus dem DFG-Forschungsprojekt „Bewegte Netze. Bauhaus-Angehörige und ihre Beziehungsnetzwerke in den 1930er und 1940er Jahren“. Der Vortrag wird veranstaltet im Zuge des Workshops "Netzwerke in der Architektur und Architekturgeschichte" [Networks in Architecture and Architectural History"].

Der Eintritt ist frei, keine Anmeldung erforderlich.

Den Vortragsflyer finden Sie hier.

CfP: Innovations in Teaching on Jewish Life and History. Learning from Experiences

Conference, TU Braunschweig, verschoben auf März 2027

Die Bet Tfila – Forschungsstelle veranstaltet im November 2026 eine Konferenz, die sich mit aktuellen Herausforderungen bei der Vermittlung des jüdischen Lebens und der jüdischen Geschichte befasst. Sinkende Schülerzahlen, anhaltende Debatten über Erinnerungskultur und zunehmende gesellschaftliche Spannungen prägen die Diskussion über Vermittlungsangebote sind. Die Tagung bietet ein interdisziplinäres Forum, um innovative pädagogische Ansätze zu reflektieren und zu diskutieren, die kreativ und verantwortungsbewusst auf diese Gegebenheiten reagieren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf praxisorientiertem und erfahrungsbasiertem Lernen durch die Zusammenarbeit mit Archiven, Museen, kulturellen Einrichtungen und digitalen Projekten.

Den englischsprachigen Call for Papers finden Sie hier.

Die Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur an der Technischen Universität Braunschweig, das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege und der Arbeitskreis „Geschichte der Juden“ der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen laden Sie herzlich ein, Beiträge für die Tagung „Topographien religiöser Mehrheiten-Minderheiten- Konstellationen im historischen Vergleich“ vorzuschlagen. Im Mittelpunkt dieser wissenschaftlichen Veranstaltung steht die Analyse der baulichen Strukturen und topographischen Netzwerke in den Orts- und Städtebildern der Neuzeit, die als Indikatoren für Phänomene der Akkulturation, des Austauschs sowie der Abgrenzung zwischen religiösen Minderheiten und der christlichen Mehrheitsgesellschaft dienen. 

Mit Beiträgen von: Andreas Flick, Andreas Jacob, Beate Löffler, Patrick Marburger, Birgit Nelissen, Mirko Przystawik, Ivalu Vesely u. a.

Das Programm und Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.

CfP: Netzwerke in der Architektur und in der Architekturgeschichte

Workshop im Rahmen des DFG-Projektes: Erich Mendelsohns Büros. Internationale Netzwerke eines jüdischen Architekten im 20. Jahrhundert;
16.–17. September 2026 an der TU Braunschweig

Im Rahmen des DFG-Projekts „Erich Mendelsohns Büros. Internationale Netzwerke eines jüdischen Architekten im 20. Jahrhundert“ veranstaltet die Bet Tfila – Forschungsstelle zusammen mit den Projektpartnern an der TU Braunschweig einen Workshop.

Den Call for Papers finden Sie in deutscher und englischer Sprache.

Im Rahmen des Projekts „Transformation des Erbes, Erbe der Transformation. Synagogengebäude im heutigen Polen und das Vermächtnis der postsozialistischen Übergänge“ unter der Leitung von Bet Tfila – Forschungsstelle und dem Deutschen Historischen Institut in Warschau findet die Konferenz „Transformation of Heritage, Heritage of Transformation. Political Change and Its Impact on Synagogues“ statt. Die Veranstaltung findet vom 12. bis 14. Oktober 2026 am Institut für Geschichte des Baltikums und Archäologie der Universität Klaipėda statt und befasst sich mit den Prozessen der Bewahrung des jüdischen Erbes in Mittel- und Osteuropa sowie den baltischen Staaten nach 1990, mit besonderem Schwerpunkt auf Synagogen und anderen jüdischen Gebäuden. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Analyse der Nutzung, Transformation, Erhaltung, Rekonstruktion und Restaurierung dieser Gebäude im Kontext der politischen, rechtlichen und sozialen Transformationen der letzten 35 Jahre. Die Veranstaltung, die im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms 2357 „Jüdisches Kulturerbe“ organisiert wird, steht Vertretern verschiedener Disziplinen – Wissenschaftlern, Experten und Praktikern – offen. Bewerbungen mit Abstract und kurzem Lebenslauf werden bis zum 31. Januar 2026 entgegengenommen.

Weitere Informationen zum Projektvorhaben finden Sie hier.