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Katrin Keßler: Kleine Schriften der Bet Tfila-Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa, Band 1, herausgegeben von Aliza Cohen-Mushlin und Harmen H. Thies 21 x 26 cm, Text deutsch/englisch, ca. 60 Seiten, ca. 50 Abbildungen s/w, Broschur, Petersberg: Michael-Imhof-Verlag 2007 Fast 70 Jahre nach ihrem Untergang stellt diese Broschüre die Bauwerke der jüdischen Gemeinde in Schwedt an der Oder vor, die sie im Laufe von 250 Jahren in der Stadt errichtet hat. Hintergründe zur Gemeindegeschichte, zahlreiche historische Baupläne und Computerrekonstruktionen geben ein lebhaftes Bild von der einstigen Gemeinde, die im Lande Brandenburg die meisten baulichen Zeugnisse hinterlassen hat. Die Rekonstruktion gerade der Einrichtungen dieser relativ kleinen Gemeinschaft, die an Bedeutung hinter den großen, bekannten Gemeinden zurückbleiben muß, steht exemplarisch für viele jüdische Gemeinden in Deutschland, deren Bauwerke hier und da noch an sie erinnern. Welche Regeln hat das Judentum für den Synagogenbau, und was geschieht während des Gottesdienstes im Synagogenraum der Männer und was bei den Frauen? Die Autorin gibt Antworten auf zahlreiche Fragen zum Bau und zur Nutzung von Synagogen, die dem Leser helfen, das jüdische Gotteshaus besser zu verstehen. Der Untersuchung am Beispiel der aschkenasischen Synagoge in Halberstadt (1712) und der sefardischen Synagoge in Amsterdam (1675) geht ein breiter Überblick über die für Bau, Gestalt und Umgang mit der Synagoge entscheidenden Gesetze voraus, die in der Tora, dem Talmud und in vielen weiteren Schriften des Judentums enthalten sind. Das Werk bietet damit eine wertvolle Hilfe für das Verständnis historischer Synagogen, aber auch wichtige Hinweise für den aktuellen Synagogenbau.
Aliza Cohen-Mushlin, Hermann Simon und Harmen H. Thies (Hg.): Kleine Schriften der Bet Tfila-Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa, Band 2, herausgegeben von Aliza Cohen-Mushlin und Harmen H. Thies 21 x 25,5 cm, Text deutsch, 112 Seiten, 82 Abbildungen s/w, Broschur, Petersberg: Michael-Imhof-Verlag 2009 Die Stadt Berlin war im 19. und frühen 20. Jahrhundert eines der größten jüdischen
Sergey R. Kravtsov: Kleine Schriften der Bet Tfila-Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa, Band 3, herausgegeben von Aliza Cohen-Mushlin und Harmen H. Thies 21 x 25,5 cm, 88 Seiten, 75 Abbildungen s/w, Broschur Petersberg: Michael-Imhof-Verlag 2011 Di Gildene Royze, auch als Turei Zahav Synagoge bekannt, wurde im Jahre 1582 in Lemberg (L'viv), Ukraine, gebaut. Die Synagoge und ihre Geschichte werden anhand von Stadtplänen, architektonischen Zeichnungen, Fotografien sowie zahlreichen Kunstwerken porträtiert. Computergestützte Rekonstruktionen helfen dem Leser, sich die Synagoge vorzustellen, von der nur archäologisches und literarisches Quellenmaterial überliefert ist. Das Buch soll eine Diskussion über das Schicksal dieses ehrwürdigen Wahrzeichens anregen, das während des Zweiten Weltkrieges gesprengt und dessen Ruine danach stark vernachlässigt wurde.
Aliza Cohen-Mushlin und Harmen H. Thies: Kleine Schriften der Bet Tfila-Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa, Band 4, herausgegeben von Aliza Cohen-Mushlin und Harmen H. Thies 21 x 25,5 cm, ca. 160 Seiten, ca. 280 Farbabbildungen, Broschur Um das Jahr 1800 bildete Deutschland den Ausgangspunkt der jüdischen Reformbewegung. Im Zuge der jüdischen Aufklärung, der Haskala, entstanden vielerorts nicht nur Forderungen nach Gleichberechtigung der Juden, sondern auch Rufe nach einer Neuordnung des jüdischen Kultus. Von verschiedenen deutschen Städten wie Berlin, Dessau, Frankfurt/Main und Hamburg gingen wichtige religiöse und liturgisch-funktionale Impulse aus. In Seesen war es der Braunschweiger Hofbankier Israel Jacobson, der mit der Gründung seiner Freischule im Jahr 1801 und der Errichtung einer dazugehörenden Schulsynagoge (bis 1810) Entscheidendes zu den Anfängen des internationalen, reformierten und liberalen Judentums beitrug. Der Katalog zur Ausstellung „Synagoge und Tempel“ beschreibt anhand exemplarischer Objekte und Bauwerke die Entwicklung der jüdischen Reformbewegung im Kontext der Architektur ausgehend von den frühen deutschen Reformsynagogen, über die israelitischen Tempel des „Goldenen Zeitalters“ der Synagogen bis hin zu zeitgenössischen Bauwerken.
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