Katrin Keßler:
Die Bauwerke der jüdischen Gemeinde in Schwedt/Oder
The Buildings of the Jewish Community in Schwedt/Oder

Kleine Schriften der Bet Tfila-Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa, Band 1, herausgegeben von Aliza Cohen-Mushlin und Harmen H. Thies

21 x 26 cm, Text deutsch/englisch, ca. 60 Seiten, ca. 50 Abbildungen s/w, Broschur, ISBN 978-3-86568-314-4; ca. 10,– €

erscheint im Oktober 2007 im Michael-Imhof-Verlag

Fast 70 Jahre nach ihrem Untergang stellt diese Broschüre die Bauwerke der jüdischen Gemeinde in Schwedt an der Oder vor, die sie im Laufe von 250 Jahren in der Stadt errichtet hat. Hintergründe zur Gemeindegeschichte, zahlreiche historische Baupläne und Computerrekonstruktionen geben ein lebhaftes Bild von der einstigen Gemeinde, die im Lande Brandenburg die meisten baulichen Zeugnisse hinterlassen hat. Die Rekonstruktion gerade der Einrichtungen dieser relativ kleinen Gemeinschaft, die an Bedeutung hinter den großen, bekannten Gemeinden zurückbleiben muß, steht exemplarisch für viele jüdische Gemeinden in Deutschland, deren Bauwerke hier und da noch an sie erinnern.

Welche Regeln hat das Judentum für den Synagogenbau, und was geschieht während des Gottesdienstes im Synagogenraum der Männer und was bei den Frauen? Die Autorin gibt Antworten auf zahlreiche Fragen zum Bau und zur Nutzung von Synagogen, die dem Leser helfen, das jüdische Gotteshaus besser zu verstehen. Der Untersuchung am Beispiel der aschkenasischen Synagoge in Halberstadt (1712) und der sefardischen Synagoge in Amsterdam (1675) geht ein breiter Überblick über die für Bau, Gestalt und Umgang mit der Synagoge entscheidenden Gesetze voraus, die in der Tora, dem Talmud und in vielen weiteren Schriften des Judentums enthalten sind. Das Werk bietet damit eine wertvolle Hilfe für das Verständnis historischer Synagogen, aber auch wichtige Hinweise für den aktuellen Synagogenbau.
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Aliza Cohen-Mushlin, Hermann Simon und Harmen H. Thies (Hg.):
Beiträge zur jüdischen Architektur in Berlin

Kleine Schriften der Bet Tfila-Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa, Band 2, herausgegeben von Aliza Cohen-Mushlin und Harmen H. Thies

21 x 25,5 cm, Text deutsch, 112 Seiten, 82 Abbildungen s/w, Broschur,
ISBN 978-3-86568-479-0; 12,80 €

erscheint im März 2009 im Michael-Imhof-Verlag

Die Stadt Berlin war im 19. und frühen 20. Jahrhundert eines der größten jüdischen
Zentren in Deutschland und Europa. So lebendig und vielfältig wie das Gemeindeleben stellten sich auch die notwendige Infrastruktur und die baulichen Gemeindeeinrichtungen dar.

Anhand ausgewählter Architekturen verdeutlicht das internationale Forscherteam in diesem Tagungsband das breite Spektrum an Bauten der jüdischen Gemeinschaften in Berlin: Dargestellt werden rituelle Bauwerke (Synagogen und Ritualbäder) ebenso wie soziale Einrichtungen (Krankenhäuser und Altenheime). Darüber hinaus werden einige bislang eher nicht bearbeitete, von bekannten Architekten gestaltete Laubhütten, die Gefängnissynagogen in Moabit und Plötzensee und die jüdische Arbeiterkolonie in Weißensee erstmals vorgestellt und vor ihrem historischen Hintergrund erläutert.
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