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Katrin Keßler: 21 x 25,5 cm, ca. 446 Seiten, ca. 192 Abbildungen, Hardcover ISBN 978-3-86568-208-6; 59,– € Petersberg: Michael-Imhof-Verlag 2007 Welche Regeln hat das Judentum für den Synagogenbau, und was geschieht während des Gottesdienstes im Synagogenraum der Männer und was bei den Frauen? Die Autorin gibt Antworten auf zahlreiche Fragen zum Bau und zur Nutzung von Synagogen, die dem Leser helfen, das jüdische Gotteshaus besser zu verstehen. Der Untersuchung am Beispiel der aschkenasischen Synagoge in Halberstadt (1712) und der sefardischen Synagoge in Amsterdam (1675) geht ein breiter Überblick über die für Bau, Gestalt und Umgang mit der Synagoge entscheidenden Gesetze voraus, die in der Tora, dem Talmud und in vielen weiteren Schriften des Judentums enthalten sind. Das Werk bietet damit eine wertvolle Hilfe für das Verständnis historischer Synagogen, aber auch wichtige Hinweise für den aktuellen Synagogenbau.
Knufinke, Ulrich: 21 x 25,5 cm, ca. 464 Seiten, ca. 238 s/w-Abbildungen, Hardcover ISBN 978-3-86568-206-2; 68,– € Petersberg: Michael-Imhof-Verlag 2007 In Deutschland gab es rund 280 Bauwerke auf jüdischen Friedhöfen, von denen noch heute eine große Zahl erhalten ist. Auf der Grundlage einer Dokumentation wird ihre architekturgeschichtliche Entwicklung hier erstmals umfassend dargestellt. Jüdische Religionsgesetze und Traditionen im Umgang mit Sterben, Tod und Bestattung geben den Rahmen für die Einrichtung der Friedhöfe und ihrer Bauten. So entstanden im 17. und 18. Jahrhundert vor allem bescheidene Waschhäuser, in denen die Leichname rituell auf die Beisetzung vorbereitet wurden. Entsprechende Räume gibt es in jüdischen Friedhofsbauten bis heute, doch wandelten sie sich im Zuge der Emanzipations-, Assimilations- und Akkulturationsprozesse des Judentums im späten 18. und 19. Jahrhundert: Repräsentative Trauerhallen wurden zum prägenden Element der komplexer werdenden Bauwerke. Im 20. Jahrhundert war dann die Suche nach einer spezifisch jüdischen Architektur ein wichtiger Aspekt der Entwürfe der nun zumeist jüdischen Architekten. Der Nationalsozialismus brach diese Entwicklung ab. Nach 1945 sind nur wenige Neubauten entstanden, doch das Anwachsen der jüdischen Gemeinden nach 1990 lässt die Fortführung dieser Bautraditionen für die Zukunft erwarten.
Paulus, Simon: Schriftenreihe der Bet Tfila-Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa, Band 4, herausgegeben von Aliza Cohen-Mushlin und Harmen H. Thies 21 x 26 cm, ca. 550 Seiten, ca. 260 Abbildungen s/w, Hardcover ISBN 978-3-86568-313-7; 68,– € Petersberg: Michael-Imhof-Verlag 2008 Als religiöses und soziales Zentrum der jüdischen Gemeinde stellte die Synagoge im Sakral- und Profanbau des Mittelalters eine gesonderte Bauaufgabe dar. Funktionale Anforderungen und Vorgaben des jüdischen Kultus, aber auch Einflüsse und Einschränkungen von Seiten der christlichen Umwelt prägten das außen- und innenräumliche Erscheinungsbild ihrer Architektur. Basierend auf einer hier erstmalig vorgenommen Überblicksarbeit zum Bestand und der Überlieferung der Synagogenbauten im Siedlungsgebiet des mittelalterlichen aschkenasischen Judentums, widmet sich diese Studie der Untersuchung typologischer und stilistischer Merkmale sowie deren Einordnung in den Kontext abendländischer Architektur- und Kulturgeschichte.
Schriftenreihe der Bet Tfila-Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa, Band 5, herausgegeben von Aliza Cohen-Mushlin und Harmen H. Thies 21 x 26 cm, 272 Seiten, 298 s/w-Abbildungen, Hardcover, 19,95 €. 3. durchgesehene und überarbeitete Auflage Siehe Ausstellungskatalog.
Aliza Cohen-Mushlin & Harmen H. Thies (Hg.): Schriftenreihe der Bet Tfila-Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa, Band 6, herausgegeben von Aliza Cohen-Mushlin und Harmen H. Thies 21 x 26 cm, 382 Seiten, 303 s/w-Abbildungen, Texte in Englisch, Hardcover Petersberg: Michael-Imhof-Verlag 2010 Mit Beiträgen von/with contributions by: Is there such a thing as Jewish Architecture? – Scholars, scientists, and researchers from all over the world gathered in Braunschweig to answer just this question. The problem of a specific Jewish character in works of art and architecture has been a point of growing interest during the last decades. Case studies, regional surveys, and essays contained in this volume offer an insight into the variety of Europe's architectural and urban structures that could be considered Jewish by origin.
Schriftenreihe der Bet Tfila-Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa, Band XX, herausgegeben von Aliza Cohen-Mushlin und Harmen H. Thies 21 x 26 cm, ca. 650 Seiten, ca. 660 Abbildungen s/w, Hardcover in Vorbereitung In Mecklenburg-Vorpommern lassen sich bis zum II. Weltkrieg in ca. 50 Ortschaften und Städten jüdische Einwohner nachweisen. Derzeit sind noch 13 ehemalige Synagogengebäude erhalten, die entweder umgenutzt erhalten oder vom Verfall bedroht sind. Die Autorin beschreibt in diesem Buch sechs erhaltene Gebäudeensembles der jüdischen Gemeinden in Mecklenburg: Die Synagogen in Stavenhagen, Dargun, Krakow am See, Plau am See, Hagenow und Boizenburg stehen im Zentrum der bauforscherischen Untersuchungen und werden hier in detaillierten Aufmaßplänen sowie ausführlichen Befunduntersuchungen dargestellt. Ergänzende Übersichten zur Geschichte der Gebäude und der jüdischen Gemeinden zeichnen das anschauliches Bild der Synagogen und ihrer Nutzer.
Aliza Cohen-Mushlin, Andreas Brämer & Harmen H. Thies (Hg.): Schriftenreihe der Bet Tfila-Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa, Band XX, herausgegeben von Aliza Cohen-Mushlin und Harmen H. Thies 21 x 26 cm in Vorbereitung
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