Die Forschungsstelle ist in Jerusalem und in Braunschweig mit jeweils einer Arbeitsgruppe angesiedelt. Sie verfolgen die geschilderten Ziele und Aufgaben in enger Zusammenarbeit und stetigem Austausch. Die Technische Universität Braunschweig und die Hebrew University of Jerusalem, die 2000 ein Kooperationsabkommen geschlossen haben, unterstüzen die Forschungsstelle, indem sie zum Beispiel Räumlichkeiten und Infrastruktur zur Verfügung stellen.
Im Jahr 2002 wurde eine eingehende Studie durchgeführt, in der Aufgabe und Ziele, Möglichkeiten und Finanzierungen sowie vertragliche Grundlagen für die Forschungsstelle ausgearbeitet wurden. Die Studie war in Gesprächen mit der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, angeregt worden.
Um die Forschungsstelle zukünftig finanziell von staatlicher Förderung unabhängig werden zu lassen, wird der Förderverein Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa ihre Arbeit unterstützen. Ein Ziel des Vereins ist es, eine gemeinnützige Förderstiftung zu gründen, deren Erträgnisse ausschließlich der Arbeit der Forschungsstelle zugute kommen.
Nach einer Aufbauphase von vier bis sechs Jahren wird die Forschungsstelle ihre Aufgaben in vollem Umfang wahrnehmen können.